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Homepage der Familie Andrea & Wolfgang Riemert, Korntal-Münchingen
   
flagge frankreichEin-, manchmal auch zweimal im Jahr führen wir mit unseren engsten Freunden eine, intern 'Therapie' genannte, zwei- bis dreitägige Gourmetreise durch. Wir finden immer wieder Ziele im In- und Ausland, die es sich zu besuchen lohnt. Dabei orientieren wir uns in erster Linie an den einschlägigen Gourmetführern und natürlich auch an Tipps aus anderen Magazinen. Die großen deutschen Restaurants in Lerbach, Bensberg, Baiersbronn, Aschau und München sowie etliche andere haben wir schon besucht.

Vom 05. bis 07.05.2006 sind wir daher ins nördliche Elsass nach Lembach gefahren. Lembach ist ein nettes, nicht besonders großes Dorf in den nördlichen Vogesen und liegt ca. 16 km südwestlich von Wissembourg im Sauertal. Zu erreichen ist der Ort ab Korntal in knapp zwei Stunden mit dem Auto, selbst über die A 8 nach Karlsruhe sind wir problemlos durchgekommen. Unser Quartier war das familiäre Hotel au Heimbach, ein ansehnliches Fachwerkgebäude mit netten, sauberen und individuell eingerichteten Zimmern.

An unserem Anreisetag haben wir am Nachmittag noch eine Weinkellerei in Cleebourg besucht, eine Weinprobe genossen und ein wenig für den eigenen Keller eingekauft. Am Abend war dann unser gemeinsames Essen in der Auberge du Cheval Blanc, das Restaurant liegt ca. 50 mtr über die Straße vom Hotel entfernt.
Die Menukarte unseres MENU DEGUSTATION folgt im nächsten Abschnitt und wurde von mir buchstabengetreu abgetippt, in Rot die Speisenfolge und in Blau die vom Sommelier vorgeschlagenen und auch gereichten Weine.
  

Menu Degustation

Entenleber und Kalbsries, kleiner Artischocken Salat und
Flusskrebsschwänze in Poivrade

1999 Santenay blanc Domaine Caillot
oder

Hummer und Garneleschwänze in feiner Gelee, grüner und weisser Spargel
mit Tamara, Krustentiere Armoricaine

2004 Château Puech-Haut blanc Côteaux du Languedoc Bru
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Rotbarbefilet an Zitronenbutter, Vermicelle mit konfitierter Zitrone,
kleiner Salat

2004 Riesling "40 Carats" Rietsch Mittelbergheim
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Adlerfisch in einer Salzkruste, eine Auster mit seiner jodhaltiger Sauce,
Fondue und Fenchel Salat

2002 Château Puyborein Graves Blanc
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So zwischendurch: Von Meteor Sorbetduo Pils und Mortimer
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Seeteufelfilet gebraten, Sepia an Würzen,
kräftiger Jus mit Tinte und Pinot Noir

2004 Pinot Noir Rietsch Mittelbergheim
oder
Entenleberschnitzel gebraten mit rohem und konfitiertem Rhabarber
Domaine de Souleille "Chardonnay" Pays d'oc Delaude
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Gebratene Taubenbrust in einer Nusskruste, die Schlegel in
Gewürztraminer braisiert, Frühlingsgemüse

2002 Faugères "Les Premières" J.M. Alquier
oder
Lammmedaillon, junge Karotten und "escautons" mit Mais an
Zitrone Thymian, milde Knoblauch Sauce

2002 Faugères "Les Premières" J.M. Alquier
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Warmer Ziegenkäse von der Ziegerei Sturtzer
2004 Black-Tie Cave de Pfaffenheim
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Das grosse "Grand Marnier" Dessert, Schokolade Sorbet
Grand Marnier "Cuvée Alexandre"
oder
Variation mit Ananas Victoria und Ingwer
2001 Château La Bertrande Cadillac
oder
Rhabarber in Suppe, Sorbet und Soufflé, Noilly Gelee
2004 Gewurztraminer "Westhoffen" Loew
 

Das Menu war Spitze, wir hatten einen guten Tisch und der Service hat auch gut geklappt. Also mehr hat dieser Abend nicht gebraucht, wir haben uns rundherum wohl gefühlt.

Toreinfahrt LembachAm Samstag haben wir zusammen einen Ausflug nach Wissembourg unternommen. Die Stadt ist sehr schön, die Gebäude spiegeln recht gut die wechselvolle Vergangenheit der Stadt wider. Näheres zur Geschichte der Stadt Wissembourg sowie des Elsass finden Sie bei Wikipedia. Geparkt haben wir, von Lembach kommend, an der Rue du Tribunal. Vom Parkplatz aus ist die Innenstadt gut zu Fuß erreichbar. Wir sind durch die Rue de la République und die Rue Nationale zur Église Saint-Pierre et Paul gegangen. Es befinden sich am Weg sehr viele kleine und recht ansehnliche Geschäfte, auf dem Place de la République war überdies Markt, für Umtrieb war also gesorgt.

Église St Pierre et St Paul
Diese Kirche ist von der Gebäudefläche her die zweitgrößte Kirche im Elsass (nach dem Straßburger Münster). Von der romanischen Abtei aus dem 11. Jahrhundert ist hingegen nur noch der viereckige Turm erhalten. Die Kirche ließ der Abt Edelin (Ende 13. Anfang 14. Jh.) im gotischen Baustil erbauen.

Auffällig für uns war die schöne und sehr gepflegte alte Bausubstanz, Fachwerkhäuser in allen Ausführungsarten. So etwas sind wir vielleicht auch aus unserem eigenen Umfeld einfach nur nicht mehr gewohnt. Das Rathaus wurde zwischen 1741 und 1752 nach den Plänen von Joseph Massol als Ersatz für das während des großen Brandes der Stadt am 25. Januar 1677 vernichtete Rathaus erbaut.

Nach der Besichtigung der Stiftskirche sind wir über den Place de la République (Rathaus) wieder zurück zum Parkplatz, allerdings sind wir unterwegs noch über einen Biergarten gestolpert. Und ein Elsässer Flammkuchen macht schließlich nicht dick, eher das/die Weizen dazu.
   
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