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Homepage der Familie Andrea & Wolfgang Riemert, Korntal-Münchingen
   
Die Herbstwanderung 2007 führte uns vom 02. bis 04.10. mal wieder in die Schweiz, diesmal ins Berner Oberland, nach Meiringen. Wir hatten uns für den ersten Tag eine kleine Wanderung durch die Aareschlucht und für den zweiten Tag eine Bergwanderung von Brünig-Hasliberg auf das Brienzer Rothorn vorgenommen. Der dritte Tag stand mit einer Besichtigung der Betriebsleitzentrale der BLS in Spiez ganz im Zeichen der Bahn.

Die Anreise über Karlsruhe - Basel - Bern - Interlaken nach Meiringen hat trotz möglicher Streiks gut geklappt, alles verlief planmäßig. Unser Quartier war die 'Hasli Lodge', ein preiswertes Haus mit guter Küche im Zentrum von Meiringen. Nach dem Einchecken haben wir eine kurze Ortserkundung mit anschließendem Besuch des Bahnhofs durchgeführt. In Meiringen müssen alle von Interlaken nach Luzern u.z. durchlaufenden Züge Kopf machen, also die Fahrtrichtung ändern. Dadurch herrscht ein recht lebhafter und interessanter Betrieb. Etwas abseits vom Bahnhof der Zentralbahn befindet sich schließlich die Haltestelle der MIB, mit deren Triebwagen wir dann bis zum Endpunkt der Bahn, nach Innertkirchen fuhren.

AareschluchtVon Innertkirchen sind wir entlang der Aare gemütlich zum Osteingang der Aareschlucht gewandert, nach einem kurzen Anstieg zum Eingang und Entrichtung des Eintritts konnten wir in die Schlucht gehen. Diese ist durch einen gut begehbaren Steg, teilweise auch Tunnel, an der südlichen Wand erschlossen. Die verschiedenen und ständig wechselnden Ansichten sind doch recht spektakulär, fotografisch lässt sich das alles so gar nicht erfassen. Nach dem Verlassen der Schlucht auf der Westseite sind wir im dortigen Restaurant erst einmal eingekehrt, nach der Pause ging es wieder zurück nach Meiringen ins Quartier. Den Abend haben wir mit einem guten Essen in der Hasli Lodge ausklingen lassen.
 
WanderungAm Mittwoch dann die Bergwanderung auf das Brienzer Rothorn. Nach dem Frühstück und der anschließenden Versorgung im örtlichen Supermarkt sind wir mit der Zentralbahn von Meiringen nach Brünig-Hasliberg (1002 mtr üb NN), dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, gefahren. Nach einem kurzen Stück entlang der Nationalstraße hatten wir den Weg dann für uns allein. Anfangs durch dichten Wald ging es stetig bergan, ein kurzes Stück war sogar recht unwegsam und schwierig zu begehen. Grösstenteils war der Weg aber ordentlich, oberhalb der Baumgrenze einfach ein typischer Bergweg, meistens steinig, mehr oder weniger breit und teilweise auf einem Grat. Zwischen der Bergstation Schönbüel und dem Brienzer Rothorn war sogar recht viel Betrieb, d.h. es waren viele Wanderer unterwegs. An der Bergstation des Sessellifts vom Berghaus Eisee herauf beginnt eine Galerie, welche an der Nordseite des Rothorns entlang führt und direkt im Restaurant Rothorn-Gipfel unterhalb des Gipfels endet. Das Besteigen des Gipfels (2350 mtr) habe zumindest ich mir erspart, weil die Wanderung doch sehr anstrengend war und ausserdem oben ein Gedränge herrschte. Neue Aussichten waren oben auch nicht zu erwarten.

Auch im Bergrestaurant herrschte ein reger Andrang, schließlich war ja bestes Wanderwetter. Nach der absolut notwendigen Nahrungs- und Getränkeaufnahme sind wir um 16:45 Uhr mit dem letzten Zug der Brienzer-Rothorn-Bahn an diesem Tag hinunter nach Brienz gefahren. Die Zugfahrt ist absolut empfehlenswert. Von Brienz anschließend mit der Regionalbahn zurück nach Meiringen und schnell zum Duschen ins Hotel, schließlich war es doch schon etwas spät. Das gemeinsame Abendessen beendete einen schönen aber auch anstrengenden Tag.
 
Während an den beiden Vortage bestes Wetter herrschte, wurden wir am Donnerstag durch heftigen Regen geweckt. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir nach Spiez aufgebrochen, dort waren wir für 13:00 Uhr zu einer Führung durch die Betriebsleitzentrale der BLS angemeldet. Vorher wollten wir eigentlich einen ausgiebigen Stadtbummel unternehmen, bedingt durch das Wetter reduzierte sich das Ganze aber auf einen Rundgang zum und um's Schloss. Ansonsten war Bahnhof angesagt, erstens war es unter den Dächern trocken und zweitens war genug los.

Spiez Schloß und SeeUm 13:00 Uhr begann dann unsere Besichtigung mit einer Einführung in die Technik sowie die geografische Ausdehnung der BLZ durch den Leiter der BLZ. Alles war für uns sehr informativ, allein der Überblick über das aktuelle Betriebsgeschehen sowie der Sicherheitseinrichtungen im Lötschberg-Basis-Tunnel lässt sich auch nur streifen und erfordert eigentlich wesentlich mehr Zeit. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind modern und sehr durchdacht, teilweise wollten meine Mitfahrer direkt zur BLS wechseln. Alles in allem vom Feinsten und das bei einer Privatbahn.

Nach einem späten Mittagessen sind wir dann über Basel - Karlsruhe wieder nach Hause zurückgekehrt. Es war wieder eine gute Tour, auch wenn einige Mitfahrer aus den Vorjahren diesmal durch widrige Umstände nicht dabei waren.
   
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